Im Rahmen des „Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW)“ wird der „FIW Award“ als Förderung für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen im Forschungsbereich International Economics ausgeschrieben.
Der Preis richtet sich an qualifizierte Wissenschaftlerinnen, die eine Diplom- oder Masterarbeit an einer österreichischen Universität oder an österreichische Staatsbürgerinnen, die ihre Masterarbeit an einer ausländischen Universität/Hochschule im Bereich „International Economics“ verfasst haben.
Der „FIW Award“ hat das Ziel, hervorragende Forschungsarbeiten von Frauen sichtbar zu machen und zu prämieren. Frauen sollen damit motiviert werden, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen.
Die Höhe des Förderpreises beträgt insgesamt € 7.000,- und kann auf mehrere Nachwuchswissenschaftlerinnen aufgeteilt werden. Die konkrete Aufteilung der Preisgelder richtet sich nach Qualität und Anzahl der Einreichungen.
Gefördert werden theoretische, empirische und wirtschaftspolitische Abschlussarbeiten zu folgenden Themen:
Außenwirtschaft, Direktinvestitionen, Entwicklungsökonomie, Europäische Integration, Globalisierung, internationale Finanzmärkte, internationale Handels- und Finanzinstitutionen, internationale Makroökonomik, internationale Wirtschaftsentwicklung, internationaler Handel, internationaler Wettbewerb, multinationale Unternehmen, volkswirtschaftliche Effekte von Migration, Wechselkursregime¸ bzw. ähnliche Themen.
Für die Bewertung der Einreichungen sind folgende Kriterien maßgebend:
Einreichungen senden Sie bitte an: fiw-pb@fiw.at
verlängerte Einreichfrist: 23. Februar 2025
Ab April 2024 publiziert das BMAW auf der FIW-Website monatlich aktuelle und qualitativ hochwertige Schätzungen für nominelle, reale und saisonbereinigte Warenaußenhandelsdaten auf Basis eines vom Institut für Höhere Studien entwickelten ökonometrischen Modells. Dadurch stehen aktuelle Prognosen (sog. Nowcasts) des monatlichen Außenhandels Österreichs – mit einem Vorsprung von mehr als zwei Monaten gegenüber den Veröffentlichungen der Statistik Austria – zur Verfügung. Neben den nominellen Werten weist der FIW Trade Indicator auch preisbereinigte reale Werte aus. Diese realen Außenhandelsdaten geben einen exakten Eindruck über die tatsächlichen Wohlfahrtssteigerungen Österreichs durch den Außenhandel, sie sind zudem saison- und arbeitstagbereinigt. Dadurch unterscheiden sich die Nowcasts von den von Statistik Austria publizierten, unbereinigten, nominellen Werten. So fielen beispielsweise die Osterfeiertage heuer – im Unterschied zum Vorjahr -–in den März. Dies resultiert bei den offiziellen unbereinigten Zeitreihen zu einem scheinbaren Rückgang der Wachstumsraten des Warenaußenhandels im März und zu einem scheinbaren Anstieg im April. Diese Verzerrung wird beim FIW Trade Indicator vermieden.
Den FIW Trade Indicator finden Sie unter https://www.fiw.ac.at/fiw-trade-indicator/
„Wir brauchen aktuelle Daten, um einen genauen Eindruck der Wachstumsraten unseres Warenaußenhandels und somit die Wohlfahrtssteigerung Österreichs und die konjunkturellen Tendenzen im Außenhandel zeitnah beurteilen zu können.“, erklärte Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.
Deshalb hat das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) das Institut für Höhere Studien (IHS) beauftragt, mit ökonometrischen Methoden und zeitaktuellen Daten einen Nowcast der Entwicklung des österreichischen Warenaußenhandels zu erstellen.
Ab April 2024 wird das BMAW monatlich aktuelle und qualitativ hochwertige Schätzungen für den österreichischen Warenverkehr im abgelaufenen Monat veröffentlichen. Neben den nominellen Werten weist der FIW Trade Indicator auch preis- und saisonbereinigte Werte aus, die Verzerrungen durch saisonale Einflüsse und Feiertage ausschalten und eine zeitnahe Beurteilung der konjunkturellen Tendenzen im Außenhandel erlauben. Dadurch stehen erstmals zeitnahe belastbare Prognosen des österreichischen Außenhandels zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Statistik Austria publiziert die ersten vorläufigen Daten zu nominellen Warenexporten und -importen mit einer Zeitverzögerung von mehr als zwei Monaten.
Den FIW Trade Indicator finden Sie ab sofort auf der FIW-Website unter der Rubrik Daten.