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The FIW - Research Centre International Economics (https://www.fiw.ac.at/) is a cooperation between the Vienna University of Economics and Business (WU), the University Vienna, the Johannes Kepler University Linz, the University of Innsbruck, WIFO, wiiw and WSR. FIW is supported by the Austrian Federal Ministries of Education, Research and Science (BMBFW) and of Labour and Economy (BMAW).

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S. Jiang, The Ramsey Cooperative and Non-Cooperative Unconventional Monetary Policy .
Dec. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_180_Jiang.pdf

Abstract: I study the Ramsey problem for three unconventional monetary policies in a two-country model. An equity injection into financial intermediaries is the most efficient policy. Due to precautionary effects of future risk, a central bank should exit from these policies in accordance with but slower than the speed of deleveraging in the financial sector. The optimal policy is changed considerably if cross-country policy cooperation is not imposed. In this case, the unconventional interventions tend to be too strong in one country but too weak in the other. The cooperation gain is a function of policy cost. At last, I evaluate several simple rules and find that the rule responding to gaps in asset prices mimics the optimal policy very well.

E. Wichmann, Crucial Materials? How Export Restrictions Upstream Boost Manufacturing Exports Downstream.
Dec. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_181_Wichmann.pdf

Abstract: This paper shows both theoretically and empirically how raw material rich countries use export restrictions upstream to give manufacturing sectors downstream a competitive advantage. For young and relatively small industries this can be seen as a type of infant industry protection that takes advantage of the global value chain. Estimating a fixed effect model, I provide evidence that export restrictions on industrial raw materials upstream help promote manufacturing exports downstream.

I. Mensah, The Euro's effect on trade: An analysis of “old" and “new" EMU members .
Dec. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_179_Mensah.pdf

Abstract: This paper provides new empirical evidence of the “euro effect” on bilateral trade by allowing for a heterogeneous impact on "new" and “old” EMU members. By applying a Poisson estimator and focusing on a sample of 38 countries, our results show a statistically insignificant euro's effect on bilateral exports. However, disaggregating this effect, we report a relatively large euro's effect on bilateral trade for the "new" EMU countries. We also and no evidence of trade diversion, thus corroborating existing evidence. These results are robust to a number of sensitivity checks and, especially, to the use of a larger sample of countries.

R. Sellner, Non-discriminatory Trade Policies in Structural Gravity Models. Evidence from Monte Carlo Simulations.
Dec. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_178_Sellner.pdf

Abstract: This paper provides Monte Carlo simulation evidence on the performance of methods used for identifying the effects of non-discriminatory trade policy (NDTP) variables in structural gravity models (SGM). The benchmarked methods include the identification strategy of Heid, Larch & Yotov (2015) that utilizes data on intra-national trade flows and three other methods that do not rely on this data. Results indicate that under the assumption of a data generating process that conforms with SGM theory, data on intra-national trade flows is required for identification. The bias of the three methods that do not utilize this data, is a result of the correlation between the NDTP variable and the collinear fixed effects. The MC results and an empirical application demonstrate the severity of this bias in methods that have been applied in previous empirical research.

G. J. Felbermayr and M. Steininger, "Effekte der US-Präsidentschaft Trump – Neuer Protektionismus"
no. 037 , pp. 21 , Nov. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/37_FIW_PolicyBrief_SteiningerFelbermayr_Trump.pdf

Abstract: In diesem Policy Brief diskutieren wir verschiedene protektionistische Maßnahmen, die seitens den USA ins Gespräch gebracht wurden. Wir stellen fest, dass die amerikanische Handelspolitik schon vor Donald Trump protektionistischer geworden ist, dass aber eine weitere Verschärfung wahrscheinlich scheint. Um die mögliche Betroffenheit Österreichs zu quantifizieren, simulieren wir verschiedene Szenarien mit Hilfe des ifo-Handelsmodells. Dieses berücksichtigt, dass Österreich in erheblichem Ausmaß indirekt in die USA exportiert, weil österreichische Vorprodukte in deutschen Endprodukten verbaut werden. Wir simulieren, dass eine Wiedereinführung von Handelsbarrieren in der nordamerikanischen Freihandelszone für die USA mit Kosten von 37 Mrd. Euro verbunden wäre, während Österreich durch Handelsumlenkungseffekte sogar einen kleinen Zuwachs des BIP von circa 35 Mio. Euro erwarten könnte. Das Bild ändert sich, wenn die USA unilateral neue Zölle und nicht-tarifäre Handelsbarrieren einführen. Dann könnte das österreichische BIP um bis zu 1 Mrd. Euro geringer ausfallen, wobei die Einbußen im Fahrzeugsektor, dem Maschinenbau, im Metallbereich und im Elektrosektor am deutlichsten wären. Eine Reform der Unternehmenssteuer mit Einführung eines Grenzsteuerausgleiches würde Österreich nur sehr geringfügig, und eventuell sogar positiv, betreffen.

J. Grübler and R. Stehrer, "Die Relevanz von nicht-tarifären Maßnahmen für den Außenhandel"
no. 036 , pp. 12 , Sep. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/36_FIW_PolicyBrief_GrueblerStehrer_NTM.pdf

Abstract: Während die Bedeutung von Zöllen für Industriewaren als Instrumente internationaler Handelspolitik über die letzten zwei Jahrzehnte kontinuierlich abnahm, steigt die Zahl der Arten verschiedenster nicht-tarifärer handelspolitischer Maßnahmen (NTM, non-tariff measures) und der Länder, die sie nutzen. Studien im Kontext multilateraler Handelsabkommen und der am 19. Juni 2017 offiziell gestarteten Brexit-Verhandlungen zeigen durchwegs, dass Effekte von NTM jene von Zöllen für Industriestaaten um ein Vielfaches übersteigen. Für diesen Policy Brief aufbereitete Ergebnisse zu Handelseffekten unter-schiedlicher Arten von NTM für die wichtigsten Handelspartner Österreichs außerhalb der EU zeigen, dass Effekte sowohl nach Partnerländern als auch Produktgruppen variieren. Da der Anteil der öster-reichischen Exporte von Maschinen und Fahrzeugen sowie bearbeiteten Waren von 47% für die Schweiz bis 82% für Kanada reichen, ist das Hauptaugenmerk auf technische Handelsbarrieren zu legen. Trotzdem sollte der Agrarsektor nicht außer Acht gelassen werden. Mit durchschnittlich lediglich 5% aller Exporte in die „Top -10“-Exportdestinationen außerhalb der EU scheint der Landwirtschaftssektor zwar ökonomisch weniger bedeutend zu sein – er birgt aber im Hinblick auf die starke Nutzung von verschiedenen Typen dervon NTM Steigerungspotenzial. Insbesondere für Brasilien und Japan steht ein relativ niedriger Anteil des Agrarsektors an den gesamten österreichischen Exporten stark negativen durchschnittlichen Handelseffekten von gesundheits- und pflanzenschutzrechtlichen Maßnahmen, als auch technischen Handelsbarrieren gegenüber. Dementsprechend liegt die Empfehlung nahe, sich in naher Zukunft verstärkt aktiv in die Ausgestaltung der künftigen Handelsbeziehungen im Rahmen der Verhandlung des Freihandelsabkommens mit dem südamerikanischen Wirtschaftsraum MERCOSUR bzw. des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens mit Japan einzubringen.

V. Astrov and C. Hirsch, "FIW-Kurzbericht Nr. 24 – September 2017"
no. 24 , pp. 8 , Sep. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Kurzbericht/24_Kurzbericht_September_2017.pdf

Abstract: Das FIW-Projekt veröffentlicht halbjährlich einen Kurzbericht über die aktuellen Entwicklungen der internationalen Rahmenbedingungen und des österreichischen Außenhandels.

A. Breitenfellner and H. Schuberth, "Potential und Risiken der Kapitalmarktunion für die Wirtschaft Europas und Österreichs"
no. 035 , pp. 10 , Jul. 2017.

File:http://fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/35_FIW_PolicyBrief_Breitenfellner_Schuberth.pdf

Abstract: Die für 2019 geplante europäische Kapitalmarktunion zielt auf eine vertiefte Integration der Kapital-märkte der EU-Mitgliedsländer ab. Sie knüpft sowohl am Binnenmarkt als auch an der im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise geschaffene Bankenunion an. Als Argumente für die Kapitalmarktunion werden die Fragmentierung der nationalen Kapitalmärkte, die starke Bankenabhängigkeit der euro-päischen Wirtschaften sowie die krisenbedingte Investitionslücke ins Spiel gebracht. Demnach soll die Kapitalmarktunion für erleichterten Finanzierungszugang v.a. für kleinere und mittlere Betriebe (KMUs) und für eine grenzüberschreitende Teilung von Risiken sorgen; letztlich bedeute dies mehr Wachstum und Finanzmarktstabilität. Die vielfältigen angepeilten Maßnahmen reichen von Prospektrichtlinien, über die Schaffung eines Marktes für Wertpapierverbriefung bis etwa zur Erleichterung von Crowd Funding. Kritiker zweifeln an den positiven Effekten der Kapitalmarktunion: Statt für Stabilität zu sorgen verschärfe sie jene Risiken, die bereits in der Finanzkrise schlagend wurden und ignoriere die Notwendigkeit vermehrter Finanzmarktregulierung, etwa im Schattenbanksektor. In Österreich ist trotz Bankenlastigkeit und krisenbedingt schwacher Kreditentwicklung relativ wenig Bedarf nach zusätzlichen Finanzierungsangeboten zu orten. Dennoch verbessert die Kapitalmarktunion vermutlich den Zugang zu Eigenkapital, insbesondere für Gründungs- und Innovationsfinanzierung. Sowohl in Österreich als auch in Europa bleibt jedoch die zentrale Funktion der Banken im Finanzierungsprozess erhalten; nicht zuletzt auch wegen der schrittweise geplanten Umsetzung der Kapitalmarktunion. Die Kapitalmarktunion ist auch nicht als Ersatz sondern als Ergänzung einer zukünftigen Fiskalunion zu betrachten. Wir verweisen diesbezüglich auf die besondere Rolle eines sicheren Staatsfinanzierungssektors für integrierte und stabile Finanzmärkte in Europa. Brexit bietet sowohl Gefahren als auch Chancen für den europäischen Kapitalmarkt und rückt gleichzeitig das Ziel einer einheitlichen europäischen Kapital-marktaufsicht in das Blickfeld.

W. Schwarzbauer, "Die Digitale Evolution"
no. 034 , pp. 10 , May 2017.

File:http://www.fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/34_FIW_PolicyBrief_Schwarzbauer_Digitalisierung.pdf

Abstract: Die in der jüngsten Vergangenheit feststellbare zunehmende Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft er-scheint auf ersten Blick als radikal umwälzende Entwicklung. Im Detail betrachtet zeigt sich, dass die aktuellen Tendenzen nur eine Fortsetzung der bestehenden Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte sind - insbesondere der Internationalisierung von Wertschöpfungsketten und den seit den 1990er Jahren bestehenden Automatisie-rungstendenzen. Die ökonomische Literatur zu den Effekten der Digitalisierung sowie die erfolgreiche Integration der österreichi-schen Volkswirtschaft in internationalen Wertschöpfungsketten legen nahe, dass die Ausgangsposition Österreichs gut ist, was unter anderem an der signifikanten Industriebasis und dem guten Zugang zu neuen Technologien liegt. Bemerkenswerterweise ergibt sich – unabhängig vom geographischen Entstehen eines globalen Digitalisierungspols - ein positiver Effekt auf die österreichischen Exporte. Zudem erscheinen die Effekte der Digitalisierung auf den ös-terreichischen Arbeitsmarkt tendenziell auf eine niedrige Substituierbarkeit von Tätigkeiten hinzudeuten. Für eine erfolgreiche Bewältigung des digitalen Strukturwandels sind allerdings Anstrengungen auf individueller Ebene sowie Maßnahmen von Seiten der Politik nötig. Dies betrifft die Verfügbarkeit digitaler Netzinfrastruktur ebenso wie eine Umorientierung in Hinblick auf Bildung. Zudem sind weitere Maßnahmen zur strukturellen Ent-lastung des Faktors Arbeit und Attraktiveren von Unternehmensgründungen im Geiste des Start-up Pakets sowie eine Attraktivierung von innovativen Tätigkeiten in Unternehmen durch mittelfristig ausgerichtete steuerliche Anreize nötig.

K. Vondra, Export market shares – a trivial concept?.
Apr. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_177_Vondra.pdf

Abstract: The European Commission and euro area central banks use different methods to calculate export market shares and rely on different data sources to do so. Thus, the resulting evidence varies considerably over time, prompting different economic policy conclusions with respect to the development of export competitiveness – which is an undesirable fact. This paper presents methods and data sources used to derive export market shares with a view to explaining these differences. We conclude that the export market share concept is trivial only at a first glance because it can be implemented in a number of ways none of which would appear to be the single best practice.

V. Astrov and C. Hirsch, "FIW-Kurzbericht Nr. 23 – März 2017"
no. 23 , pp. 8 , Mar. 2017.

File:http://fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Kurzbericht/23_Kurzbericht_Maerz_2017.pdf

Abstract: Das FIW-Projekt veröffentlicht halbjährlich einen Kurzbericht über die aktuellen Entwicklungen der internationalen Rahmenbedingungen und des österreichischen Außenhandels.

C. Hirsch and H. Oberhofer, Bilateral Trade Agreements and Trade Distortions in Agricultural Markets.
Feb. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_176_Hirsch_Oberhofer.pdf

Abstract: Agricultural support levels are at a crossroad with reduced distortions in OECD countries and increasing support for agricultural producers in emerging economies over the last decades. This paper studies the determinants of distortions in the agricultural markets by putting a specific focus on the role of trade policy. Applying various different dynamic panel data estimators and explicitly accounting for potential endogeneity of trade policy agreements, we find that an increase in the number of bilateral free trade agreements exhibits significant short- and long-run distortion reducing effects. By contrast, WTO’s Uruguay Agreement on Agriculture has not been able to systematically contribute to a reduction in agriculture trade distortions. From a policy point of view our findings thus point to a lack of effectiveness of multilateral trade negotiations.

L. Azarnert, Refugee Resettlement, Redistribution and Growth.
2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_175_Azarnert.pdf

Abstract: This paper studies the effect of refugee resettlement on human capital accumulation. The analysis is performed in a growth model with endogenous fertility. I propose a redistribution scheme and show that refugee resettlement from a more advanced and wealthier economy to a less advanced and less wealthy economy combined with income transfers can give rise to conditions in which utility of indigenous populations in both countries increases. I also derive conditions for the proposed resettlement policy to stimulate human capital accumulation and hence economic growth in both economies.

J. Frank, The empirical consequences of trade sanctions for directly and indirectly affected countries.
Jan. 2017.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_174_Frank.pdf

Abstract: Economic sanctions are a popular diplomatic tool for countries to enforce political demands abroad or to punish non-complying countries. There is an ongoing debate in the literature if this tool is effective in reaching these goals. This paper adds to the literature by treating sanctions like a negative form of trade agreements. In order to quantify the direct effects of sanctions on the trade flows between countries I make use of a gravity equation controlling for country pair, importer-year, and exporter-year fixed effects. The estimates reveal that there is a significant decrease in the value of trade after the introduction of sanctions. In a second step, trade diversion is introduced as a potential instrument for countries to soften the negative impact of sanctions. However, the estimates reveal no evidence for trade diversion.

J. Grübler and R. Stehrer, "Die chinesische Investitionsoffensive "One Belt, One Road" Wirtschaftliche Potentiale für Österreich?"
no. 033 , pp. 15 , Jan. 2017.

File:http://www.fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/33_FIW_PolicyBrief_GrueblerStehrer.pdf

Abstract: Die Motive Chinas für eine Wiederbelebung der historischen Seidenstraßen sind vielseitig und sowohl von handels- als auch geopolitischer Bedeutung. Die „One Belt, One Road“-Initiative sieht den Ausbau von Straßen- und Zugverbindungen sowie von maritimer Infrastruktur vor. Dafür kommen mehrere Routen in Frage, die rund 40 Länder einschließen. Durch die chinesische Übernahme von 67 Prozent der Anteile am größten griechischen Hafen in Piräus im Juli 2016 liegt aktuell der geographische Fokus hinesischer Infrastrukturinvestitionen in Europa im Westbalkan. Durch Verträge oder Absichtserklärungen bekannte Projekte belaufen sich für diese Region auf über 10 Milliarden Euro. Kurzfristig könnten sich für Österreich Potenziale durch die für Infrastrukturprojekte gefragte heimische Expertise z.B. im Tunnelbau oder in der Forschung, sowie über bestehende Handelsverflechtungen mit Zentral- und Osteuropa ergeben. Eine Analyse mittels internationaler Input-Output-Tabellen zeigt leicht positive Effekte für Österreich. Aktuelle, durch China finanzierte Projekte im Westbalkan könnten demnach das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufgrund von Handelsverflechtungen um 0,03 Prozent erhöhen. Mittelfristig könnte auch die Erhöhung des Einkommens in den Westbalkanstaaten die Nachfrage nach österreichischen Produkten steigern. Zudem verkürzen die anvisierten Infrastrukturprojekte Transportzeiten entlang der Seidenstraßen erheblich. Österreich könnte diese Entwicklungen nutzen, um Exporte nach Asien zu erhöhen.

R. Mirdala, Real Exchange Rates, Current Accounts and Competitiveness Issues in the Euro Area.
Dec. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_173_Mirdala.pdf

Abstract: The lack of nominal exchange rate flexibility in the monetary union induced the growing divergence of trade performance among the member countries. Intra-Eurozone current account imbalances among countries with different income levels per capita fuel discussions on competitiveness channels under common currency. Asynchronous current account trends between North and South of the Euro Area were accompanied by significant appreciations of real exchange rate in the periphery economies originating in the strong shifts in consumer prices and unit labor costs in these countries relative to the countries of the Euro Area core. The issue is whether the real exchange rate is a significant driver of persisting current account imbalances in the Euro Area considering than, according to some authors, differences in domestic demand are more important than is often realized. In the paper we analyze main aspects of current account adjustments in the Euro Area member countries. From estimated VAR model we calculate impulse-response function of the current account to the real exchange rate (REER calculated on CPI and ULC base) and domestic demand shocks and variance decomposition to examine the relative importance of both shocks. Our results indicate that while the prices and costs related determinants of external competitiveness affected imports more significantly than exports, demand drivers shaped current account balances mainly during the crisis period.

[German] E. Christen and H. Oberhofer, "Exportpotentiale für die österreichische Wirtschaft: Eine Analyse relevanter Angebotsfaktoren"
no. 032 , pp. 8 , Dec. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/32_FIW_PolicyBrief_Christen_Oberhofer.pdf

Abstract: Im vorliegenden Beitrag werden wirtschaftspolitisch beeinflussbare Angebotsfaktoren untersucht, die erfolgreiche Exportländer kennzeichnen und maßgeblich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften beitragen können. Im Zentrum der Untersuchung stehen Maßnahmen zur Steigerung der F&E Intensität, der (öffentlichen) Ausgaben im tertiären Bildungsbereich sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik. Unter der Annahme, dass Österreich den konstanten Aufwärtstrend fortsetzt und in diesen drei Wettbewerbsindikatoren zu den skandinavischen Ländern (Dänemark, Finnland und Schweden) aufschließen könnte, lassen sich mögliche Exportpotentiale dieser unterschiedlichen Politikmaßnahmen für den österreichischen Waren- und Dienstleistungshandel quanti-fizieren. Die empirischen Ergebnisse legen nahe, dass eine Erhöhung der Ausgaben für F&E sowie für tertiäre Bildung positive Exportimpulse induzieren können. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass eine allfällige Forcierung einer nachhaltigen Energiepolitik im Sinne einer Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Energiekonsum nicht im Widerspruch zu einer erfolg-reichen Exportperformance stehen muss.

C. Hirsch and J. Grübler, "FIW Kurzbericht Nr. 22"
no. 022 , pp. 8 , Sep. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Kurzbericht/22_Kurzbericht_September_2016.pdf

Abstract: FIW publishes biannually FIW Notes. They present an overview of the most important Austrian and international developments regarding international economics. There is only a German version available.

R. Mirdala, Exchange Rate Pass-Through in the Euro Area.
Apr. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_171_Mirdala.pdf

Abstract: Time-varying exchange rate pass-through effects to domestic prices under fixed euro exchange rate perspective represent one of the most challenging implications of the common currency. The problem is even more crucial when examining crisis related redistributive effects associated with relative price changes. The degree of the exchange rate pass-through to domestic prices reveals its role as the external price shocks absorber especially in the situation when the leading path of exchange rates is less vulnerable to the changes in the foreign prices. Adjustments in domestic prices followed by exchange rate shifts induced by sudden external price shocks are associated with changes in the relative competitiveness among member countries of the currency area. In the paper we examine exchange rate pass-through to domestic prices in the Euro Area member countries to examine crucial implications of the nominal exchange rate rigidity. Our results indicate that absorption capabilities of nominal effective exchange rates clearly differ in individual countries. As a result, an increased exposure of domestic prices to the external price shocks in some countries represents a substantial trade-off of the nominal exchange rate stability.

C. D'Avino, Foreign Branches of US Global Banks: Geography, Balance Sheet Structure and Contagion.
Apr. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_172_D_Avino.pdf

Abstract: This paper contributes to the understanding of the international financial linkages created by US banks by looking at the geographical composition and structure of the balance sheet of foreign branches. The empirical investigation, which is based on a novel dataset containing balance sheet statistics of foreign branches by country of location, has a threefold objective. First, it provides geographical mapping and distribution of foreign activities of branches by host country by accounting also for those balance sheet items not included in the available international banking statistics, i.e. gross interoffice positions and transactions with third-countries. Secondly, this paper presents a classification of host countries by balance sheet structure of foreign offices. A partioning-based clustering analysis allows to identify 4 distinct types of foreign branches: liquidity importers, liquidity exporters, liquidity conduits and locally implanted. Lastly, the paper provides evidence in support of the fact that US branches’ banking foreign operations are a good measure of financial integration with US as they can significantly explain business cycle synchronisation between the host country and the US during the Great Recession.

K. Weyerstraß, "Die Produktivität Österreichs im internationalen Vergleich"
no. 031 , pp. 8 , Apr. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/31_FIW_PolicyBrief_Weyerstrass.pdf

Abstract: Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung der Arbeitsproduktivität in Österreich im europäischen Vergleich analysiert. Es zeigt sich, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion je Erwerbstätigen im Zeitraum 2000 bis 2015 in Österreich hinter dem EU- und Euroraum-Durchschnitt zurückgeblieben ist. Auch in Deutschland und der Schweiz stieg die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigen in diesem Zeitraum stärker als in Österreich. Anders ist das Bild, wenn die Produktivität je Arbeitsstunde betrachtet ist. Hier liegt Österreich über dem europäischen Durchschnitt und auch vor Deutschland und der Schweiz. Dies ist aber darauf zurückzuführen, dass die Zahl der geleisteten Ar-beitsstunden in Österreich stärker als in anderen Ländern gesunken ist, wodurch die Kostenbelastung je Stunde steigt. Ein wesentlicher Bestimmungsfaktor der Arbeitsproduktivität ist die totale Faktorproduktivität (TFP), die wiederum als wichtiger Indikator für den technischen Fortschritt einer Volkswirtschaft gilt. Beim Wachstum der TFP ist Österreich in letzter Zeit deutlich hinter den EU-Durchschnitt und hinter Deutschland und die Schweiz zurückgefallen, was Reformbedarf zur Steigerung der Innovationskraft signalisiert. Niedriges Produktivitätswachstum resultiert in überdurchschnittlich steigenden Lohnstückkosten. Bildung, Forschung und Innovation sowie ein funktionierender Wettbewerb sind wichtige Faktoren zur Förderung des Produktivitätsfortschritts.

M. Pietrzak, Evaluation of unconventional monetary policy in a small open economy.
Mar. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_167_Pietrzak.pdf

Abstract: This paper shows what are the consequences of omitting international dimension issues like international trade and financial channels when modeling the effects of unconventional monetary policy tools. To evaluate the size of discrepancies between consequences of a large-scale asset purchase program in a small open economy and a closed one, we extend one of the existing models analyzing a large-scale asset purchases by adding small open economy features. Finally we compare it with the original version. We find that previous studies might overestimate the extent to what large-scale asset purchases affect real activity. Allowing agents to trade internationally with goods as well as saving via foreign, currency denominated deposits leads to a leakages that result in substantial differences between large-scale asset purchases in a small open economy and an autarky. Moreover, our results show that negative supply side shocks have less severe consequences in a small open economy comparing to an autarky, because they are offset by the real exchange rate depreciation which boosts competitiveness.

E. Monastyrenko, Cross-Border M&As and Eco-Environmental Performance of European Energy Utilities.
Mar. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_169_Monastyrenko.pdf

Abstract: European electricity industry has recently come through liberalization. Surge of intakes with high share of cross-border deals was market players’ response. Measuring of post-merger performance alterations is a central question of M&A literature. EU energy sector is responsible for significant part of global greenhouse gas emissions. Its efficiency should be regarded with respect to ecological dimension. This study addresses combined economic and environmental performance of 15 biggest European energy producers in 2005-2013. I exploit Data envelopment analysis (DEA) with CO2 as an undesirable output. Panel fractional regression model with financial controls is used to isolate effects of completed mergers. Results suggest that in short term firms profit from selling their subsidiaries to foreign counter-parties. This effect doesn’t sustain over time. Same-type domestic deals are detrimental in short run, but performance-enhancing in long term. Domestic and cross-border acquisitions immediately damage performance. Later ones stimulate efficiency in the long run.

C. Viegelahn, T. Kizu and S. Kühn, Jobs in global supply chains: a macroeconomic assessment.
Mar. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Working_Paper/N_170_Kizu_Kuehn_Viegelahn.pdf

Abstract: In its recent World Employment and Social Outlook, the ILO published estimates of the number of jobs related to global supply chains (GSCs) for 40 countries in 1995-2013. This paper provides a detailed description of the methodology that was used for the estimation and documents in more detail global linkages in production, becoming apparent on the labour market. The paper also shows new evidence on the number of jobs supported by different export destinations and analyzes the number of GSC-related jobs in different country groups. In particular, we find evidence for the changing role of China, from a country in which GSC-related jobs are located to a country whose import demand creates these jobs elsewhere. We also show that production linkages between emerging economies create an increasing number of jobs. When focusing on jobs related to manufacturing GSCs, trends in GSC-related jobs reveal the increasing importance of the services sector. Finally, we conduct a sectoral regression analysis and provide evidence that increased GSC participation of a sector as a supplier can be associated with a drop in the wage share.

R. Stöllinger, "Investitionen in Österreich: Entwicklungen, Ursachen, Politikempfehlungen"
no. 030 , pp. 21 , Mar. 2016.

File:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/30_FIW_PolicyBrief_Stoellinger_korr.pdf

Abstract: Die mangelnde Investitionsbereitschaft auf Seiten der Unternehmen wird gerne als Hauptursache für die mäßige Konjunkturlage in Europa ausgemacht. Gleichzeitig belasten die moderaten und unsicheren Wachstumsaussichten die unternehmerische Investitionstätigkeit. Die stark expansiv ausgerichtete Geldpolitik im Euro-Raum hat bisher wenig an diesen Entwicklungen ändern können. Erklärungsversu-che für das in Österreich speziell in den letzten Jahren enttäuschende Investitionswachstum gibt es viele. Nach einer detaillierten Darstellung der Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen werden in diesem Beitrag vier der häufigsten Erklärungen näher erörtert: (i) die fehlende Nachfrage, (ii) strukturelle Veränderungen in der österreichischen Wirtschaft, (iii) eine Verschlechterung des Wirtschaftsstandorts Österreich sowie (iv) das Vorliegen einer Kreditklemme. Bereits ein etwas genauerer Blick auf die österreichischen Investitionsdaten zeigt, dass das oftmals attestierte Investitionsproblem in Österreich nicht allzu gravierend sein dürfte – zumindest nicht dahingehend, dass daraus ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen resultieren wird. Handlungsbedarf auf Seiten der öffentlichen Hand besteht allerdings durchaus, denn das Potential des Staates, die Investitionstä-tigkeit in Zukunftsbereichen direkt und indirekt zu unterstützen, wird bei Weitem nicht ausgeschöpft.