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20212021
11.5.2021 : 7:12 : +0200

Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (undefinedhttps://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW unterstützt.

FIW Statistiken

Aktuelle FIW Statistiken zur Außenwirtschaft,  übersichtlich und grafisch aufbereitet.

FIW Pressenotizen 2021

Schramböck: Export könnte sich bis Ende 2021 erholen

Wien (OTS/BMDW) - „Die Exportwirtschaft sichert in Österreich jeden zweiten Arbeitsplatz und sorgt für Wohlstand.“, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck heute anlässlich der Präsentation des jährlichen Gutachtens zur "Lage der österreichischen Außenwirtschaft". „Eine aktive Handelspolitik ist ein entscheidender Motor für die Entwicklung eines internationalen Wirtschaftsstandortes wie Österreich.“ so Schramböck. „Dieses kommt zum Schluss: Unsere Warenexporte könnten bis Ende 2021 wieder das Vorkrisenniveau erreichen.“


Das Kompetenzzentrums "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) erstellte im Auftrag des Wirtschaftsministeriums für die Jahre 2021 und 2022 Prognosen zur Entwicklung des österreichischen Außenhandels. Ausgangslage ist, dass die Impfungen in den entwickelten Volkswirtschaften und großen Schwellenländern im ersten Quartal 2021 beginnen und es gelingt, die Impfrate auch in den Ländern des Euro-Raums so zu erhöhen, dass bis Ende April bereits
eine gute Durchimpfungsrate der älteren Bevölkerung und in der zweiten Jahreshälfte eine flächendeckende Durchimpfung erreicht ist.
Unter dieser Voraussetzung könnte das Vorkrisenniveau im österreichischen Warenexport bis Ende 2021 wieder erreicht  werden. So könnte 2021 das Wachstum der Warenexporte 2021 real um bis zu 5,5 Prozent und der Export von Dienstleistungen um 2,6 Prozent steigen. Haupttreiber dieser Entwicklung ist der grenzüberschreitende
Reiseverkehr. Voraussetzung für den Eintritt dieser Prognose ist, dass die Impfungen weiter voranschreiten. „Die Wirtschaftskrise ist mit der Gesundheitskrise unweigerlich verbunden. Wir können die Wirtschaftskrise nur lösen, wenn wir auch die Infektionszahlen unter Kontrolle halten“, so Schramböck. Um die exportierenden Unternehmen
noch weiter zu unterstützen, soll dieses Jahr eine Exportplattform gegründet werden. „Wir müssen mit den stärksten Märkten der Welt mitwachsen. Im Vergleich zu anderen großen Ländern der Welt konnte sich China als Wachstumsmotor inmitten von schrumpfenden Volkswirtschaften abheben. Im Rahmen des Exportes werden wir daher einen Schwerpunkt auf Asien legen“, betont Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.


Zwtl: Über das Kompetenzzentrum FIW Im Auftrag des BMDW veröffentlicht das Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) seit dem Jahr 2020 im Februar ein jährliches Gutachten zur "Lage der österreichischen Außenwirtschaft". Neben der Darstellung und Analyse der aktuellsten Entwicklungen hinsichtlich der österreichischen Außenwirtschaft wird ein besonderes Augenmerk auf die Prognose von möglichen zukünftigen Entwicklungen gelegt. Das zweite Jahresgutachten für das Jahr 2021 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Folgen der COVID-19 Pandemie für den internationalen Handel und die österreichischen Außenwirtschaftsbeziehungen.

Veranstaltungshinweis: 13. FIW-Forschungskonferenz mit Keynote von Richard Baldwin
In der 13. FIW-Forschungskonferenz am 18./19.2.2021 wird der international renommierte Ökonom Richard Baldwin eine Keynote zum Thema „The Future of European Trade Relations after COVID-19“ halten und im Anschluss unter der Moderation von FIW-Projektleiter Harald Oberhofer gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, CEO von Infineon Technologies Austria Sabine Herlitschka sowie der Ökonomin Lisandra Flach diskutieren. Mehr Informationen (Registrierungslink; Einwahllinks) finden Sie im Konferenzprogramm.

Downloads:
FIW-Jahresgutachten 2021: https://bit.ly/37eTKOr
Datenappendix: https://bit.ly/37ga4yk

Schramböck: „EU darf im internationalen Wettbewerb nicht naiv sein“

 Starökonom Baldwin bei 13. FIW Forschungskonferenz - „The future of European Trade Relations after COVID-19“ - Diskussion in hochrangigem Policy Panel


Wien (OTS/BMDW) - „Wir dürfen nicht protektionistisch sein, aber auch nicht naiv“, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gestern im Rahmen der 13. FIW- Forschungskonferenz in einer Online-Diskussion mit Starökonom Richard Baldwin. Schramböck betonte dabei die Wichtigkeit des EU-Binnenmarkts, man müsse jedoch Ineffizienzen überwinden, wie etwa die während der Pandemie eingeführten Exportkontrollen. Bei wichtigen Technologien wie Halbleitern oder Wasserstoff, müsse man den Rückstand aufholen und wieder an die Weltspitze zurückkehren. „Es ist wichtig, nicht nur das Know-How hier zu haben, sondern auch zu einem gewissen Ausmaß die Produktion. Immerhin gingen Produktion sowie Forschung und
Entwicklung Hand in Hand. Das sichert und schafft heimische Arbeitsplätze“, so die Ministerin.

Zwtl: Starökonom Baldwin hält Keynote Speech

Das Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft FIW, konnte für diese Veranstaltung Starökonom Richard Baldwin vom renommierten Genfer „Graduate Institute of International and Development Studies“ konnte als Keynote Speaker zum Thema „The future of European Trade Relations after COVID-19“ gewinnen. Baldwin hält eine Änderung der Globalisierung für wahrscheinlich, immerhin sei dies bereits zweimal zuvor passiert. Der nächste Trend, der durch die
Pandemie nur weiter beschleunigt wurde, werde durch die geringeren Kosten der Arbeitserbringung getrieben: Beim Home-Office mache es keinen Unterschied, in welchem Land man sitze. Nach der Güterproduktion würden nunmehr auch
Dienstleistungswertschöpfungsketten entflochten und international handelbar. Für die Handelspolitik bedeute das, dass Datenflüsse und Fragen des Datenschutzes eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Im anschließenden Policy Panel diskutierte Baldwin unter der Moderation des FIW-Projektleiters Harald Oberhofer (WU, WIFO) mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, der Vorstandsvorsitzenden der Infineon Technologies Austria AG Sabine Herlitschka und der
Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft und Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München Lisandra Flach.


Zwtl: 13. FIW-Forschungskonferenz


Die jährliche FIW-Forschungskonferenz findet heuer bereits zum 13. Mal statt, Corona-bedingt erstmals in virtuellem Format. Das virtuelle Format bietet durchaus Vorteile: Niemals gab es so viele internationale Einreichungen von renommierten Universitäten, etwas in Asien oder den USA. Das Erfolgsrezept der Veranstaltungsreihe besteht einerseits aus wissenschaftlichen Sessions, in denen junge Wirtschaftswissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland aktuelle
Forschungsergebnisse präsentieren und Preise gewinnen können (Young Economist Award; Best Conference Paper Award). Anderseits halten renommierte Expertinnen und Experten Keynote Lectures und diskutieren
mit einem hochrangig besetzten Policy-Panel über außenwirtschaftspolitische Themen von großer Relevanz und Aktualität.
Die Reihe hat sich inzwischen als beste „field conference“ im deutschsprachigen Raum etabliert.
Die Konferenz läuft noch bis heute (19.2.2021), 15:30h. - Tag 1 (Keynote von Prof. Baldwin sowie Paneldiskussion): Zum
Nachschauen https://bit.ly/3ayXo7N - Tag 2 - Programm: Zum Konferenzprogramm (Einwahllinks ab Seite 5)
https://bit.ly/3ucaQpW

 

FIW-Projekt: Das FIW bietet eine Forschungsplattform, Informationen zu außenwirtschaftsrelevanten Themen sowie den Zugang zu volkswirtschaftlichen Datenbanken. Es ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsuniversität Wien, der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche sowie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Rechenzentrums und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und
Forschung sowie des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort finanziert.

Zwtl: Über das FIW-Kompetenzzentrum
Hinter der Veranstaltungsreihe steht das FIW, das Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, das auf Initiative des Wirtschaftsministeriums im Jahr 2006 ins Leben gerufen wurde. Das FIW bietet eine Forschungsplattform, Informationen zu außenwirtschaftsrelevanten Themen sowie den Zugang zu volkswirtschaftlichen Datenbanken. Es entwickelte sich seit seiner Gründung zu einem international anerkannten Vorzeigeprojekt für eine Partnerschaft zwischen Universitäten, angewandter Forschung, Wirtschaftspolitik, Sozialpartnern und Öffentlichkeit im Bereich Außenwirtschaft und liefert – basierend auf einer systematischen und umfassenden Forschungsagenda, im deren Rahmen bereits knapp 70
Studien und 50 Policy Briefs publiziert wurden – die Grundlage für eine faktenbasierte Außenwirtschaftspolitik.