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FIW Policy BriefsFIW Policy Briefs
17.1.2022 : 4:41 : +0100

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K. Aiginger, "Globale Krise und Herausforderung für Österreich"
vol. 003 , Dez. 2009.

Datei:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/03.FIW_PolicyBrief_3_Globale_Krise_und_Herausforderung_für_Oesterreich.pdf

Abstract: Die Weltwirtschaft ist 2009 zum ersten Mal seit Mitte des vorigen Jahrhunderts nicht gewachsen. Die Wirtschaftsleistung dürfte um 2% zurückgegangen sein, in den Industrieländern um 3,5%. Dies war die Folge der Finanzkrise, sie hat zu einem Einbruch des Welthandels mit Folgen auf alle realwirtschaftlichen Aktivitäten geführt. Wir beschreiben die starken Veränderungen in den Rahmenbedingungen, wie sie schon vor der Krise weltweit und für Österreich im Besonderen eingetreten sind. Dann geben wir einen Überblick über Verlauf und Ursachen der Finanzkrise, die Reaktion der Wirtschaftspolitik und die zusätzlichen Herausforderungen durch die Krise.

J. F. Francois and R. Stöllinger, "Neue Schatten des Protektionismus und die Rolle multinationaler Firmen"
no. 002 , pp. 10 , Dez. 2009.

Datei:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/02.FIW_PolicyBrief_Neue Schatten des Protektionismus_deutsch.pdf

Abstract: Wie in vergangenen Rezessionen verursachte auch die Wirtschaftskrise 2008-2009 Spannungen im internationalen Handelssystem. Allerdings spielen diesmal Importzölle, das klassische Instrument, um eigene Industries vor ausländischer Konkurrenz zu schützen, keine bedeutende Rolle, vor allem nicht in den Industriestaaten. Die WTO-Bestimmungen haben sich diesbezüglich als effizienter Schutz gegen ein Abgleiten in eine protektionistische Handelspolitik erwiesen. In anderen Politikbereichen hingegen, etwa bei Beihilfen und WTO-Schutzmaßnahmen, fällt die Bilanz gemischt aus. Obwohl von keinem ausufernden Subventionswettlauf die Rede sein kann, sind massive staatliche Interventionen in der Automobilindustrie zu verzeichnen. Diese kamen vorwiegend führenden multinationalen Unternehmen zugute, die ihre internationale Präsenz und Mobilität dazu nutzen, bei verschiedenen nationalen Regierungen öffentliche Unterstützungen für sich herauszuschlagen. Weder nationalen Regierungen noch der WTO ist es gelungen, kostspielige Subventionen zu verhindern. Tatsächlich dürften sich Regierungen in einem internationalen Subventionswettbewerb befinden, der von globalen Autoproduzenten initiiert wurde. Dies führte auch dazu, dass sich die Automobilindustrie über die existierenden internationalen Beihilfebestimmungen hinwegsetzen konnte. Dies stellt keinen klassischen Protektionismus zugunsten nationaler Unternehmen dar, sondern eine neue Abwandlung bei der international agierende Firmen lokale Unterstützung für ihre globalen Operationen suchen und dabei Regierungen gegeneinander ausspielen und in einen Subventionswettlauf verstricken.

F. Breuss, "Verstärkt die „Große Rezession“ das Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit in der EU?"
no. 001 , pp. 12 , Sep. 2009.

Datei:fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/01.FIW_PolicyBrief_Breuss.pdf

Abstract: At its 10th anniversary the EMU had to stand the baptism of fire caused by the „Great Recession“ 2009. By and large it mastered this test. The introduction of the Euro, however, has brought to light the latent weaknesses in competitiveness of some member states of the Euro area, consisting up to now mostly of old EU member states. Shortly after the EU enlargement in 2004 and 2007 Cyprus, Malta, Slovakia and Slovenia introduced the Euro. Out of 27 EU member states already 16 countries belong to the Euro area. In the near future one can expect a further enlargement of the Euro area. The permanent diversion of competitiveness between the new and the old EU member states could, however, evolve into a big problem with respect to the coherence of the enlarged Euro area, pursuing a common monetary policy. Here we focus particularly on the differing competitiveness – measured by the relative unit labour costs or the real exchange rates - within the enlarged union. Conclusions are drawn with respect to the current "Great Recession".